5. November 2026 | Jugend: News & Spielberichte
Etwas unter Wert geschlagen – wA verliert deutlich mit 26:38 gegen den BVB
Gegen Borussia Dortmund zeigte unsere wA phasenweise eine sehr gute Leistung, kam aber ergebnisseitig ordentlich unter die Räder.
Das sich unsere Mädels viel vorgenommen hatten, spürte man von der ersten Minute. Endlich kam die Mannschaft mal gut ins Spiel und führte schnell 2:0. Es entwickelte sich ein munteres Spiel in dem man größtenteils vorne lag. Die Abwehr stand zwar gewohnt gut, aber es war vor allem die Offensive, die in der ersten Hälfte überzeugen konnte. Äußerst variabel und fast fehlerfrei wurden immer wieder Lösungen gefunden, die Deckung der Dortmunder zu knacken und die Wurfquote war ordentlich. Trotzdem gelang es nicht sich mal mit mehr als drei Toren abzusetzen, obwohl die Möglichkeiten dazu da waren. Gegen Ende der ersten Hälfte schlichen sich die ersten Fehler ein und man konnte schon erkennen, was eine Topmannschaft in der Liga auszeichnet. Drei Fehlpässe führten unmittelbar zu schnellen Gegentoren und die Dortmunder gingen mit einer 16:17 Führung in die Halbzeitpause.
Dieses Muster brachte dann auch in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit unser Team ins Hintertreffen. Ob Fehlpass, Schrittfehler oder schlechter Abschluss, die Gegentore fielen zwangsläufig und beim Stand von 17:23 musste eine Auszeit her. Die Mannschaft berappelte sich noch einmal. Im Angriff wurde nun meist auf einen siebten Angreifer gesetzt und man kam bis zur 44. Spielminute wieder auf 21:24 heran. Doch nun zeigte sich halt auch das Risiko dieser Spielweise. Die Kräfte schwanden und die Fehler häuften sich wieder, was den Dortmunderinnen eben noch leichtere Tore ermöglichte. 4 Minuten später stand es 22:30 und das Spiel war endgültig entschieden. In den letzten zehn Minuten war die Luft raus, man ergab sich mehr oder weniger dem Schicksal und verlor am Ende sehr deutlich.
Die Analyse fällt heute recht schwer. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass die Mannschaft eigentlich ein richtig gutes Spiel gemacht hat und leistungsmäßig nicht viel schlechter war, aber das Ergebnis spricht eine andere Sprache. Letztendlich war die Dortmunder Effizienz im Konterspiel ausschlaggebend. Um so eine Mannschaft schlagen zu können, müssen die Fehler im Angriffsspiel über die gesamte Spielzeit minimiert werden. Hätte man das geschafft, wer weiß was drin gewesen wäre. Aber:
Hätte, hätte, Fahrradkette!

